Herren 1

Unsere Herren 1 spielen in der Südbadenliga.
Obere Reihe (v.l.n.r.): Sebastian Metelec, Ruben Wohlfahrt, Fabian Keßler, Jan Richter, Vincent Osswald, Tobias Jörger
Mittlere Reihe (v.l.n.r.): Mathias Eisele (Trainer), Marvin Lehmann, Adrian Kurz, Oliver Stehle, Max Echle, Mathis Isenmann, Benjamin Sepp (Co-Trainer), Anke Bohnert (Physio)
Untere Reihe (v.l.n.r.): Mohamadou Sy, Sebastian Bruder, Maximilian Waidele, Michael Doninger, Vincent Wußler, Jonas Huber, Florian Bruder
Es fehlt: Florian Vetter

Viel Neues in der Saison 2020/21

Nachdem bereits letzte Saison die beiden Reservemannschaften des SV Ohlsbach und des HC Hedos Elgersweier eine Spielgemeinschaft bildeten, ziehen nun auch die beiden Flaggschiffe der Nachbarvereine nach. Die „neue“ 1. Herrenmannschaft komplettiert nun den Aktivenbereich der SG Ohlsbach/Elgersweier, was zugleich der letzte und logische Schritt in eine gemeinsame Zukunft war. In der kommenden Saison wird man den Startplatz des HC Hedos in der Südbadenliga annehmen, während in der Landesliga auf das Spielrecht verzichtet wird und die zweite Mannschaft somit in der Bezirksklasse an den Start geht. Für einige Akteure des SV Ohlsbach wird dies der erste Einsatz in der höchsten Handballspielklasse Südbadens sein.

Die Trainerposition übernimmt Mathias Eisele, welcher bereits in der Saison 2019/20 als Übungsleiter beim SV Ohlsbach verantwortlich war. Unterstützt wird Eisele von Benjamin Sepp und auch er hatte bereits in der vergangenen Saison die Position als Co-Trainer beim HC Hedos inne. Daneben konzentriert sich Denis Kempf als Torwarttrainer speziell auf die Schlussmänner und Anke Bohnert wird sich als Physio um die gesundheitlichen Belange der Spieler kümmern. Die beiden ehemaligen Spieler Philipp Hackl und Benedikt Probst agieren als Teammanager und damit als Bindeglied zwischen den beiden Vereinsvorständen und der Mannschaft.

Zu Beginn der Vorbereitung war ein Training in größerer Gruppe noch nicht möglich und so mussten die Spieler zunächst in Kleingruppen individuelle Kraft- und Ausdauereinheiten absolvieren, um sich nach der langen Handballpause wieder an die kommende Belastung zu gewöhnen. Im Juli konnten dann die lang ersehnten gemeinsamen Trainingseinheiten beginnen. Da viele Spieler bereits im Aktiven- oder Jugendbereich zusammen gespielt haben, war ein gegenseitiges Kennenlernen kaum nötig und so fand sich die Truppe schnell zusammen.

Die größte Herausforderung für das Trainergespann bestand fortan darin, aus dem „großen Haufen“ eine Mannschaft zu formen, die auch auf dem Spielfeld zusammengefunden hat und gut funktioniert. Hierfür wurde viel Wert auf eine große Anzahl an Trainingsspielen gelegt, um die beiden unterschiedlichen Spielkonzepte zu vereinen. Aber auch für die Akteure auf dem Platz gibt es neue sportliche Anreize, da letztendlich nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht. „Jeder muss und will sich neu beweisen, was die Sache natürlich nicht einfach macht. Wer letztendlich im Kader steht, wird sich zu Saisonbeginn zeigen“, so Eisele. Als einziger externer Neuzugang kehrt der 20-jährige Torhüter Vincent Wußler vom TuS Ottenheim zu seinen Wurzeln zurück.

Aber nicht nur personell gibt es für den SV Ohlsbach und den HC Hedos viel Neues, sondern auch der Spielmodus der Südbadenliga hat sich, bedingt durch die anhaltende Pandemie, verändert. Die insgesamt 16 Mannschaften werden zunächst in zwei Gruppen aufgeteilt und versuchen sich dort für Auf- bzw. Abstiegsrunde zu qualifizieren. Für die SG OEL geht es in der Qualifikationsrunde zunächst hauptsächlich gegen Mannschaften aus der Freiburger Region, dazu kommen die Lokalderbys gegen den TuS Altenheim und TV Oberkirch sowie Spiele gegen den Aufsteiger TV Ehingen. Das sportliche Ziel für die neue Spielgemeinschaft wird es sein, sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren, um sich folglich nicht mehr mit dem Abstieg beschäftigen zu müssen.

Trotz aller Umstände freuen sich Spieler und Trainer auf die neue Saison 2020/21 und hoffen, dass  in naher Zukunft wieder Heimsiege gemeinsam mit den Zuschauern in vollgefüllten Hallen gefeiert werden dürfen.